Lyonel Feininger Galerie
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Schlossberg 11. Erweiterung der Lyonel-Feininger-Galerie Die denkmalgerechte Sanierung des Schlossbergs 11 stellt die Erweiterung der Feininger-Galerie im Rahmen des durch die EU finanzierten Kulturinvestitionsprogrammes des Landes Sachsen-Anhalt zur Förderung des Kulturtourismus dar. Sie bedeutet für das Museum den architektonisch wie städtebaulich reizvollen Zugewinn des aus dem Vorderhaus, dem neu zu errichtenden Seitenflügel und dem Klopstock-Gartenhaus bestehenden historischen Gebäudeensembles am ehemaligen Kürassierhof in exponierter Lage am Fuße von Stiftskirche und Schloss. Die räumliche Vergrößerung ermöglicht es der Feininger-Galerie, ihre Aufgaben besser zu erfüllen, zu akzentuieren und zu erweitern. Ausgehend von den satzungsgemäßen Kernaufgaben der Feininger-Galerie, dem Sammeln, Bewahren, Erforschen und Vermitteln von Kunst, soll der Schlossberg 11 vor allem der Vermittlungs- und Bildungsarbeit der Feininger-Galerie dienen. Damit ist einerseits die klassische Museumspädagogik mit praktischen Arbeiten und Kunstkursen für Kinder und Erwachsene in der „Malstube“ und der Druckwerkstatt gemeint. Darüber hinaus ist geplant, dass der Schlossberg 11 ausgehend von der Reformpädagogik des Bauhauses und im inspirierenden Spannungsfeld der Bauhaus Stiftung Dessau, der Burg Giebichenstein, der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und nicht zuletzt der Stiftung Moritzburg ein Zentrum künstlerischer Didaktik wird. Zeitgenössische Künstler sollen nach Möglichkeit ihre Ausstellungen in der Feininger-Galerie mit einem besonderen Programm für bestimmte Gruppen (z. B. Studierende der Burg Giebichenstein) verbinden oder einen Workshop im Rahmen einer Sommerakademie anbieten. Pädagogen, Philosophen und Gesellschaftswissenschaftler werden in loser Folge Vorträge halten und Seminare leiten. Außerdem soll die erweiterte Feininger-Galerie, die im Seitenflügel einen neuen Ausstellungsraum erhält, mittelfristig zu einer Feininger-Forschungsstelle entwickelt werden. Die Gesamtkosten der Sanierungsmaßnahmen belaufen sich auf etwa 2,5 Millionen Euro. Diese werden aus Mitteln des Bundes, des Landes und des EFRE-Förderprogramms sowie verschiedener Stiftungen finanziert. |