Projekte

Museum macht stark! Abenteuer Comic – Lyonel Feininger und die Erfindung des Comics

Mickey Mouse, Mosaik, Hägar, Graphic Novel, Mangas oder Gregs Tagebuch; der Zeitgeschmack von Comics war sehr verschieden, aber zu jeder Zeit wurden sie gerne gelesen. Comics sind Brücken von der Welt der Kinder und Jugendlichen in das museumspädagogische Projekt der Lyonel-Feininger-Galerie.
Lyonel Feininger ist bekannt als herausragender Maler und Grafiker der klassischen Moderne. Er war jedoch auch ein prominenter Karikaturist und einer der ersten Comiczeichner überhaupt.

Die Geschichte des Comic wird spielerisch ergründet. Dazu kommen Erkundungen in der Lyonel-Feininger-Galerie. Drucktechniken werden ausprobiert. Zuletzt geht es um die Erarbeitung einer eigenen Story, den zeichnerischen Entwurf und die Anfertigung eines Comicstrips. Die Jugendlichen gehen noch einen Schritt weiter und vermitteln als Museumsbotschafter ihr Wissen in kurzen Workshops an weitere Kinder und Jugendliche.

Eine Ausstellung im Projektraum rundet das Programm ab. Durch die Erarbeitung des eigenen Comics und durch die Beschäftigung mit den Hintergründen dieser Zeichenwelt werden nicht nur Zugänge zu Kultur und Kunst eröffnet, sondern auch ein Möglichkeiten erlernt, die eigene Persönlichkeit auszudrücken.

Innerhalb des Förderprogramms „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) schreibt der Deutsche Museumsbund e. V. das Aktionsprogramm „Von uns – für uns! Die Museen unserer Stadt entdeckt.“ aus.
„Abenteuer Comic. Lyonel Feininger und die Erfindung des Comics“ ist eine Kooperation der Ernst-Bansi-Ganztagsschule, des Kulturzentrums Reichenstrasse und der Lyonel-Feininger-Galerie. Zwischen September 2014 und Juni 2017 lief das Projekt mit den Jugendlichen insgesamt viermal.

Kultur macht stark: Mein kleines großes Ich

Insgesamt drei Mal waren verschiedene Gruppen Jugendlicher eine Woche lang in der Lyonel-Feininger-Galerie und der Stadt Quedlinburg unterwegs und haben unter Anleitung von Rebekka Prell fotografiert.
Als Vorbilder haben Sie sich die Arbeiten von Künstlern wie Lyonel Feininger (1871–1956) und Slinkachu (*1979) genommen und mit Spielzeugfiguren und -gegenständen kleine Szenen gestaltet.

Die Ergebnisse präsentierten die Teilnehmer in den MuseobilBOXen.
Herausgekommen sind neun ähnliche und doch ganz unterschiedliche Fotografien. Jede erzählt eine eigene Geschichte.

„Mein kleines großes Ich“ ist eine Kooperation zwischen dem Dachverein Reichenstrasse e. V., der Welterbestadt Quedlinburg und der Lyonel-Feininger-Galerie und findet statt bei „Museum zum Selbermachen. MuseobilBOX“, einem Projekt des Bundesverbandes Museumspädagogik e. V. im Rahmen von „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“ gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung.
Weiterführende Informationen erhalten Sie auf der Homepage von MuseobilBox.